Festlicher Gottesdienst in der Pfarrei St. Martin mit zahlreichen Ehrengästen, einer eindrucksvollen Festpredigt und einem besonderen Geschenk
Schwarzach. Einen besonders festlichen Gottesdienst erlebte die Pfarrei St. Martin in Schwarzach beim ersten Gottesdienst von Martin Bartlreiher als Diakon. Zahlreiche Gläubige, Vertreter aus Kirche und Politik sowie die Familie des neuen Diakons waren gekommen, um diesen besonderen Anlass mitzufeiern und ihre Verbundenheit mit ihm zum Ausdruck zu bringen.
Als Hauptzelebrant stand Pfarrer Hans-Jürgen Koller dem Gottesdienst vor. Als Konzelebranten begrüßte er P. Martin Müller OPraem, der zugleich die Festpredigt hielt, Pfarrer i. R. Hans Trimpl sowie Norbert Spagert aus der Heimatpfarrei von Martin Bartlreiher in Neufahrn in Niederbayern. Auch zwei Gemeindereferentinnen und ein Gemeindereferent, die mit Martin Bartlreiher im kirchlichen Dienst zusammenarbeiten, feierten den Gottesdienst mit.
Eine Botschaft, die bis heute trägt
Im Mittelpunkt der Festpredigt von P. Martin Müller stand der Weihespruch des neuen Diakons: „Wer glaubt, ist nicht allein.“ Der Satz ist vielen noch aus dem Lied bekannt, das anlässlich des Papstbesuches von Papst Benedikt XVI. vor 20 Jahren gesungen wurde. Doch die Botschaft, so wurde in der Predigt deutlich, ist weit mehr als eine Erinnerung an ein besonderes Ereignis. Sie ist geblieben und trägt bis heute.
Der Weihespruch bringt zum Ausdruck, was den christlichen Glauben ausmacht: Niemand muss seinen Weg allein gehen. Der Glaube verbindet Menschen miteinander und schenkt Halt, Zuversicht und Gemeinschaft. Gerade im diakonischen Dienst erhält diese Botschaft eine besondere Bedeutung, denn Diakone begleiten Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen, stehen ihnen zur Seite und machen die Nähe Gottes im Alltag erfahrbar.
Große Verbundenheit mit dem neuen Diakon
Die große Wertschätzung für Martin Bartlreiher zeigte sich auch an der Teilnahme zahlreicher Gäste. Neben seiner Familie waren der Erste Bürgermeister des Marktes Schwarzach, Georg Edbauer, der stellvertretende Landrat Ludwig Knott, Mitglieder des Gemeinderates sowie Vertreter der örtlichen Vereine unter den Mitfeiernden. Gemeinsam mit den zahlreichen Gläubigen bildeten sie eine eindrucksvolle Gemeinschaft, die dem neuen Diakon ihre Unterstützung und Verbundenheit entgegenbrachte.
Ein besonderer Höhepunkt war die Übergabe eines Geschenkes der Pfarrei St. Martin an Martin Bartlreiher. PGR-Sprecherin Beate Treml und Kirchenpfleger Josef Ehrl überreichten ihm eine rote Dalmatik für seinen zukünftigen Dienst. Das liturgische Gewand ist ein sichtbares Zeichen seiner Aufgabe als Diakon und zugleich Ausdruck der Wertschätzung und Unterstützung durch die Pfarrgemeinde.
Feierliche musikalische Gestaltung
Auch die musikalische Gestaltung trug wesentlich zur festlichen Atmosphäre des Gottesdienstes bei. Organistin Annalena Kistler begleitete die Feier an der Orgel. Fünf Bläser unter der Leitung von Sebastian Liebl verliehen dem Gottesdienst mit ihren musikalischen Beiträgen einen besonders feierlichen Rahmen.
So wurde die Feier nicht nur zu einem bedeutenden Moment im kirchlichen Dienst von Martin Bartlreiher, sondern auch zu einem eindrucksvollen Zeichen lebendiger Pfarrgemeinschaft.
Begegnung beim Stehempfang
Im Anschluss an den Gottesdienst lud die Pfarrei St. Martin alle Gäste zu einem Stehempfang in das Pfarrheim ein. Dort bot sich Gelegenheit, Martin Bartlreiher persönlich zu gratulieren, miteinander ins Gespräch zu kommen und die festliche Feier in geselliger Runde ausklingen zu lassen.
Der erste Gottesdienst von Martin Bartlreiher als Diakon wurde damit zu einem rundum gelungenen Fest. Die große Beteiligung, die festliche Liturgie und die herzliche Gemeinschaft machten deutlich, dass der neue Diakon in Schwarzach auf vielfältige Unterstützung zählen kann. Der Weihespruch „Wer glaubt, ist nicht allein“ erwies sich dabei nicht nur als Leitgedanke der Festpredigt, sondern auch als treffendes Motto für diesen besonderen Tag in der Pfarrei St. Martin.
Text. Hans-Jürgen Koller Fotos: Foto Neuhofer












