Pfarrgemeinderat Schwarzach

Der Pfarrgemeinderat (PGR) ist ein zentrales, gewähltes Gremium in der katholischen Kirchengemeinde. Er besteht aus Laien, dem Pfarrer und pastoralen Mitarbeitern. Seine Hauptaufgabe ist es, das Gemeindeleben mitzugestalten, seelsorgliche Ziele zu entwickeln und den Pfarrer beratend oder beschließend zu unterstützen. 
Kernaufgaben des Pfarrgemeinderates:
  • Gestaltung des Gemeindelebens: Projekte und Feste organisieren, z. B. Jugend- und Seniorenarbeit zu fördern, die Verbände in der Pfarrei zu vertreten.
  • Pastoralplanung: Ziele für die Seelsorge festlegen, Gottesdienste mitgestalten und soziale Anliegen unterstützen.
  • Beratung & Mitbestimmung: Die Stimme der Laien (Gemeindemitglieder) in die Kirchenführung einbringen.
  • Öffentlichkeitsarbeit & Ökumene: Kontakt zur politischen Gemeinde pflegen und Zusammenarbeit mit anderen Konfessionen. 
Unterschied zu anderen Gremien:
  • Der PGR befasst sich mit pastoralen, inhaltlichen und gemeinschaftlichen Fragen.
  • Die Kirchenverwaltung ist hingegen für finanzielle, bauliche und personelle Angelegenheiten zuständig. 
Die Mitglieder werden auf vier Jahre gewählt.
Dem neuen, gewählten Gesamtpfarrgemeinderat gehören aus der
Pfarrgemeinde St. Martin Schwarzach an:
Adrian Aubeck
Maria Höpfl
Dr. Stefanie Hofmarksrichter
Christa Obermeier (Schriftführerin)
Beate Tremmel (Pfarrgemeinderatssprecherin)
Brigitte Venus (stellvertretende Pfarrgemeinderatssprecherin)
aus der Pfarrgemeinde St. Laurentius Perasdorf an:
Josef Müller
Inge Renner (stellvertretende Pfarrgemeinderatssprecherin)
Mitglieder im Gesamtpfarrgemeinderat sind aufgrund ihres Amtes
Pfarrer Hans-Jürgen Koller, Kirchenverwaltungsvorstand
Gemeindereferent Martin Bartlreiher

Text und Bild: Hans-Jürgen Koller

Auf dem Bild fehlt leider Herr Josef Müller

Gebet zu Beginn einer Sitzung

Guter Gott,

weil gute Gedanken oft in der Stille wachsen

und Zeit brauchen, bis sie das Herz erreichen:

Lasst uns für einige Atemzüge schweigen –

und gut ankommen –

und hier und jetzt da sein. (kurze Stille)

Wir bitten Dich: Atme in uns, Heiliger Geist.

Weil wir gemeinsam

nach Deinem Willen suchen,

damit unsere Entscheidungen

Wege in die Zukunft öffnen,

bitten wir um Deinen Geist:

Wirke in uns, Du Geist der Klarheit.

Weil Hören vor dem Sprechen kommt,

weil gerade diejenigen Wertschätzung verdienen,

die anderer Meinung sind;

Damit wir gelassen wahrnehmen,

was ist und was sein kann,

bitten wir um Deinen Geist:

Wirke in uns, Du Geist der Achtsamkeit.

Weil Offenheit unbequem sein kann,

weil Schweigen und Schlucken

nicht weiterhilft; –

Damit wir im Jammern und Zaudern

nicht um uns selbst kreisen,

bitten wir um Deinen Geist:

Wirke in uns, Du Geist des Mutes.

Weil wir Räume öffnen wollen,

in denen Menschen in ihrer bunten Vielfalt

herzlich willkommen sind;

Damit uns das Mitteilen von Erfahrungen gelingt

und neue Ideen entstehen,

bitten wir um Deinen Geist:

Wirke in uns, Du Geist der Freiheit.

Bernhard Kraus