Am Sonntag nach dem Fronleichnamstag versammelten sich die Gläubige in der Pfarrkirche Perasdorf, um gemeinsam das Hochfest des Leibes und Blutes Christi zu feiern. Der festliche Gottesdienst wurde von Pater Robert zelebriert, der in seiner Predigt die besondere Bedeutung der Eucharistie in den Mittelpunkt stellte.
Pater Robert erläuterte, dass die zum Altar gebrachten Gaben von Brot und Wein durch das Wirken Christi selbst zum Leib und Blut Christi werden. Nicht der Mensch bewirke diese Wandlung, sondern Christus sei es, der in der Eucharistie gegenwärtig werde. In der heiligen Messe schenke sich Jesus Christus den Gläubigen vollkommen – als wahrer Leib Christi und als Zeichen seiner bleibenden Nähe zu den Menschen.
Dabei ging Pater Robert auch auf den Unterschied zwischen dem Gründonnerstag und dem Fronleichnamsfest ein. Während am Gründonnerstag die Einsetzung der Eucharistie im Zusammenhang mit den Ereignissen des Leidens und Sterbens Jesu betrachtet werde, stehe an Fronleichnam die Freude über die Gegenwart Christi im Mittelpunkt. Die Kirche feiere die bleibende Gegenwart Jesu im Sakrament des Altares und bekenne diesen Glauben öffentlich vor der Welt.
Im Anschluss an den Gottesdienst setzte sich die Fronleichnamsprozession in Bewegung. Betend und singend zogen die Gläubigen um die Kirche. Ein festlich geschmückter Altar war am großen Friedhofskreuz errichtet worden. Die Prozession brachte die Verbundenheit der Pfarrgemeinde mit Christus zum Ausdruck und machte sichtbar, dass der Glaube nicht nur innerhalb der Kirchenmauern gelebt wird, sondern das gesamte Leben prägt.
Die Feier von Fronleichnam wurde so zu einem eindrucksvollen Zeugnis des Glaubens und der Gemeinschaft in der Pfarrei St. Laurentius Perasdorf. Ein herzlicher Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, den Mitwirkenden des Gottesdienstes sowie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Prozession, die zum würdigen Gelingen dieses Festtages beigetragen haben.
Text und Fotos: Kerstin Schedlbauer




