{"id":3414,"date":"2026-01-14T20:58:59","date_gmt":"2026-01-14T19:58:59","guid":{"rendered":"https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/?page_id=3414"},"modified":"2026-04-07T22:19:14","modified_gmt":"2026-04-07T20:19:14","slug":"impulse","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/?page_id=3414","title":{"rendered":"Impulse"},"content":{"rendered":"\n<p>Seite im Aufbau, einfach hin und wieder vorbeischauen und Inspirieren lassen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Hier schreiben Pfarrer Hans-J\u00fcrgen Koller und seine Pfarreimitarbeiter gelegentlich spirituelle, nachdenkliche und informative Text ein, die neue Impulse setzten sollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Texte werden selbst geschrieben oder es sind Textfunde, die gesonderter gekennzeichnet sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Viel Spa\u00df beim durchsehen und entdecken von neuen, eigenen Impulsen.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/carolyn-christine-D7bmnvGJA2Q-unsplash-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3525\" style=\"width:401px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/carolyn-christine-D7bmnvGJA2Q-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/carolyn-christine-D7bmnvGJA2Q-unsplash-300x200.jpg 300w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/carolyn-christine-D7bmnvGJA2Q-unsplash-150x100.jpg 150w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/carolyn-christine-D7bmnvGJA2Q-unsplash-768x513.jpg 768w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/carolyn-christine-D7bmnvGJA2Q-unsplash-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/carolyn-christine-D7bmnvGJA2Q-unsplash-2048x1367.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-99cf8084677d1be9bfaaae0e80d18293\" id=\"InhaltsverzeichnisImpulse\" style=\"background:linear-gradient(135deg,rgb(255,168,18) 0%,rgb(199,81,192) 86%,rgb(65,88,208) 100%);font-size:29px\"><strong>Inhaltsverzeichnis<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<ol>\n<li class=\"has-medium-font-size\"><strong><a href=\"#andereZeiten\">Texte aus der Zeitschrift vom Verein &#8222;andere Zeiten&#8220;.<\/a><\/strong><\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-medium-font-size\"><strong><a href=\"#Meditationen\">Meditationen<\/a><\/strong><\/li>\n\n\n\n<li class=\"has-medium-font-size\"><a href=\"#Image\"><strong>Texte aus dem Magazin &#8222;Image&#8220;<\/strong><\/a><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-white-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-65ea80c2f79a4cbfa8ba6e25e36b3055\" id=\"andereZeiten\" style=\"background:linear-gradient(135deg,rgb(255,168,18) 0%,rgb(199,81,192) 86%,rgb(65,88,208) 100%);font-size:29px\">1. <strong>Texte aus der Zeitschrift vom Verein &#8222;andere Zeiten&#8220;.<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p style=\"font-size:20px\"><strong><a href=\"#Passionszeit\">&#8211; Schritt f\u00fcr Schritt durch die Passionszeit.<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:20px\"><strong><a href=\"#Lebensmotto\">&#8211; Lebensmotto &#8211; nein danke!<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:20px\"><a href=\"#Bewegung\"><strong>&#8211; Eine radikale Bewegung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><a href=\"#Verzweiflung\"><strong>&#8211; Wenn Verzweiflung ausbricht<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#InhaltsverzeichnisImpulse\">zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p id=\"Passionszeit\" style=\"font-size:20px\"><strong>Schritt f\u00fcr Schritt durch die Passionszeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-2 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Fasten-Wegweiser <em>wandeln 2026<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Wie beim Pilgern geht es auch beim Fasten ums Aufbrechen und Unterwegssein. Um Berge und T\u00e4ler, die es zu besteigen und zu durchqueren gilt, um Weggemeinschaft und oft auch um das, was jeder Mensch an Ballast im Rucksack mit sich tr\u00e4gt. Der Weg ist <strong>herausfordernd<\/strong>, aber viele Menschen gehen <strong>gest\u00e4rkt und erf\u00fcllt<\/strong> aus dieser Zeit hervor Unser Fasten- Wegweiser <em>wandeln 2026<\/em> begleitet Sie mit t\u00e4glichen Impulsen durch die Fastenwochen: Texte von namhaften Autorinnen und Autoren wie zum Beispiel Etty Hillesum, Gerhard Sch\u00f6ne und Julia Engelmann wechseln sich ab mit Gedichten, kreativen \u00dcbungen und Fragen zur Reflexion. An den Sonntagen lesen Sie pers\u00f6nliche Texte aus der <em>Andere Zeiten<\/em>-Redaktion zu den sieben Schl\u00fcsselworten der schwedischen Pilgertheologie: Einfachheit, Unbek\u00fcmmertheit, Freiheit, Stille, Teilen, Langsamkeit und Spiritualit\u00e4t. Sie beschreiben wesentliche Erfahrungen des Pilgerns \u2013 und zugleich dr\u00fccken sie Sehns\u00fcchte und Haltungen aus, die wir auch in der Fastenzeit erleben k\u00f6nnen. Die vielschichtigen und feinsinnigen Illustrationen stammen in diesem Jahr von der K\u00fcnstlerin Ramona Ring.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier bestellen: <strong><em><a href=\"https:\/\/shop.anderezeiten.de\/?\/bestellen\">anderezeiten.de\/bestellen<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Text und Bild: andere Zeiten e.V.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#andereZeiten\">zur\u00fcck zur \u00dcbersicht Texte aus der Zeitschrift vom Verein &#8222;andere Zeiten&#8220;<\/a><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"810\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Passionszeit-810x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3515\" style=\"width:535px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Passionszeit-810x1024.png 810w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Passionszeit-237x300.png 237w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Passionszeit-119x150.png 119w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Passionszeit-768x971.png 768w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Passionszeit.png 833w\" sizes=\"(max-width: 810px) 100vw, 810px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\" id=\"Lebensmotto\"><strong>Lebensmotto &#8211; nein danke!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ich habe einen Trend verpasst.<\/strong> Wobei &#8211; nein, eigentlich scheint das keine neumodische Angelegenheit zu sein. Vielleicht habe ich eher eine lebensentscheidende Weichenstellung verpasst. Aber von vorne: In der Redaktionssitzung zu diesem Magazin warf eine das Thema auf: &#8222;Lasst uns doch mal was \u00fcber das Lebensmotto von Menschen machen! Zum Beispiel: &gt;Wer wei\u00df, wof\u00fcr es gut war!&lt; Das hat meiner Oma oft geholfen!&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich gestehe: In diesem Moment, war ich gedanklich raus. <strong>Lebensmotto, dachte ich, wer hat schon so was.<\/strong> Ich schweifte also innerlich ab und bereitete mich auf die Pr\u00e4sentation meines eigenen Themas vor. Nur mit einem Ohr h\u00f6rte ich die euphorischen Einw\u00fcrfe der Kolleg:innen: \u201eVersuch macht kluch!\u201c \u2013 \u201eLebe, lache, liebe!\u201c Und je l\u00e4nger ich dem Hin- und Herwerfen von m\u00f6glichen Mottos zuh\u00f6rte, desto mehr wuchs mein Widerstand: \u201eEuer Ernst? Findet ihr so einen Multifunktionsspruch wirklich sinnvoll?\u201c \u2013 \u201eBietet Orientierung! Gibt Sicherheit! Hilft mir, Entscheidungen zu treffen! Erinnert mich daran, was mir wichtig ist!\u201c, waren nur ein paar der postwendenden Antworten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenige Tage sp\u00e4ter sa\u00df ich im Wohnzimmer einer Freundin und blickte auf ein \u00f6lgem\u00e4ldegro\u00dfes Wandtattoo: <strong>\u201eCarpe diem!\u201c<\/strong> Heute kann ich sagen: Ich habe mich ganz bewusst entschieden. Ich will und ich werde mir kein Lebensmotto suchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst sto\u00dfe ich mich an der Zeitvorgabe. Ein Lebensmotto hei\u00dft f\u00fcr mich: Es begleitet mich mein Leben lang. Aber ist mein Leben daf\u00fcr nicht viel zu bunt und vielf\u00e4ltig, sind die einzelnen Phasen nicht viel zu unterschiedlich? Als ich zwanzig war, h\u00e4tte ich gut etwas Zuspruch brauchen k\u00f6nnen:&nbsp; Du bist gut so, wie du bist! Mit 35 vielleicht eher etwas Gelassenes: Du musst nicht alles perfekt machen! Und heute? Keine Ahnung. Ich frage die KI nach einem Lebensmotto f\u00fcr 50+. Sie schl\u00e4gt mir Goethe vor: \u201eAlt wird man wohl, wer aber wird klug?\u201c Na, danke auch.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich sp\u00fcre schon wieder meinen Widerstand: Wieso muss ich mich mit diesen Allgemeinpl\u00e4tzen auseinandersetzen \u2013 mich daran messen, sie verwerfen und weitersuchen? <strong>Wieso soll ich meinem Leben eine \u00dcberschrift geben?<\/strong> Mal angenommen, die hie\u00dfe: \u201eVon nichts kommt nichts.\u201c Was w\u00fcrde ich dann genau heute eigentlich anders machen? Wo sind die Berufst\u00e4tigen, die in ihrem Job ihren Traum leben? Und wenn mich das Leben in die Knie zwingt, will ich \u00fcbrigens gerade keinen Limbo tanzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mein Leben ist keine Mottoparty.<\/strong> Ich will und werde hoffentlich nicht aufh\u00f6ren zu fragen, was mir wichtig ist. M\u00f6chte Werte in den Blick nehmen und mich daran ausrichten. Ehrlichkeit, Humor und Ruhe such und brauch ich. Diese Werte kann ich f\u00fcr mich formulieren und sie im Herzen tragen. Manchmal ziehe ich auch Kraft aus biblischen Versen. An die Wand oder auf meine Fu\u00dfmatte schreiben muss ich sie aber nicht. Et k\u00fctt doch sowieso, wie et k\u00fctt.<\/p>\n\n\n\n<p>Text: Iris Macke<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: Andere Zeiten &#8211; Das Magazin zum Kirchenjahr, Heft 01\/2026, Hamburg, Andere Zeiten e.V., <a href=\"https:\/\/www.anderezeiten.de\/\">www.anderezeiten.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#andereZeiten\">zur\u00fcck zur \u00dcbersicht Texte aus der Zeitschrift vom Verein &#8222;andere Zeiten&#8220;<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\" id=\"Bewegung\"><strong>Eine radikale Bewegung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Bibel erz\u00e4hl davon, dass Jesus den J\u00fcngern an Gr\u00fcndonnerstag die F\u00fc\u00dfe wusch. Was macht diese Praxis so revolution\u00e4r \u2013 bis heute? Von Friedrich Eckhardt<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist der Duft vom Lavendel\u00f6l, der mich am st\u00e4rksten an jene Gr\u00fcndonnerstage in Graz erinnert. Lavendel, weil er beruhigt. Weil der den Raum verwandelt. Und weil er stark genug ist, um die Nervosit\u00e4t zu \u00fcbert\u00f6nen \u2013 meine eigene und die der Menschen, die z\u00f6gernd vor mir stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr jede waschende Person haben wir einen Stuhl aufgestellt und davor Sch\u00fcsseln, in greifbarer N\u00e4he Thermoskannen mit warmem Wasser und Handt\u00fccher.<\/p>\n\n\n\n<p>Mitten im \u00f6ffentlichen Raum in Graz \u2013 am S\u00fcdtiroler Platz nahe der Stra\u00dfenbahnstation, in der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone und vor einem Einkaufszentrum. Unser Team besteht aus Pfarrer:innen und Ehrenamtlichen verschiedener Konfessionen: evangelisch, r\u00f6misch-katholisch und altkatholisch. Vorher haben wir untereinander ge\u00fcbt. Gewaschen zu werden und sich waschen lassen \u2013 beides wichtige Erfahrungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber die Versuche bereiten mich nicht auf diese Intimit\u00e4t vor. Darauf, dass ich die F\u00fc\u00dfe fremder Menschen in meine H\u00e4nde nehme. Dass ich Hornhaut sp\u00fcre, Narben, manchmal Zehenn\u00e4gel, die nicht perfekt sind. Und ja, manchmal ist da ein Moment des Z\u00f6gerns in mir: Schaffe ich das?<\/p>\n\n\n\n<p>Doch genau in diesem Moment geschieht etwas Merkw\u00fcrdiges. Die Hemmschwelle, die unsere Kultur so sorgf\u00e4ltig pflegt, verschwindet. Was bleibt, ist ein Mensch. Ein verletzlicher Mensch, der mir seinen Fu\u00df oder seine Hand anvertraut \u2013 f\u00fcr manche ist es leichter, sich die Hand waschen zu lassen. F\u00fcr mich macht es keinen Unterschied. Ob ich einen Fu\u00df oder eine Hand wasche: Die Distanz weicht und eine N\u00e4he entsteht, die fast erschreckend ist in ihrer Direktheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Passante:innen reagieren unteschiedlich. Manche gehen schnell weiter, mit agewandtem Blick. Als h\u00e4tten wir etwas angeboten, das zu intim ist f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit. Andere bleiben stehen und schauen. \u201eMeine F\u00fc\u00dfe sind nicht shc\u00f6n genug\u201c, saen sie und gehen weiter. Als m\u00fcsste man Voraussetzungen erf\u00fcllen f\u00fcr einen Liebesdienst.<\/p>\n\n\n\n<p>Und dann erlebe ich die Momente, die alles rechtfertigen. Eine \u00e4ltere Frau setzt sich. Sie hatte gefragt: \u201eWirklich? Sie machen das?\u201c Ihre Stimme hatte leicht gezittert. Als ich ihre F\u00fc\u00dfe ins warme Wasser tauche, blicke ich in ihre Augen. Sie schlie\u00dft sie&nbsp; und ich sehe, wie ber\u00fchrt sie ist. Sp\u00e4ter erz\u00e4hlt sie mir, dass ihr Mann im Pflegeheim liegt. Dass niemand sie mehr ber\u00fchrt. \u201eIch hatte vergessen, wie sich das anf\u00fchlt, sagt sie, \u201edass jemand f\u00fcr mich da ist.2<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was Jesus tut, war ein Skandal<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Katholisch gepr\u00e4gten Umfeld erkennen einige sofort das Ritual, nicken wissend. Andere sind irritiert, dass wir es aus dem gesch\u00fctzten Kirchenraum und der Liturgie herausgeholt haben, hinein ins Treiben der Stadt. \u201eDas geh\u00f6rt doch in die Kirche\u201c, h\u00f6re ich. Als ob das Heilige Mauern br\u00e4uchte, um heilig zu bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Was Jesus am Abend vor seinem Tod getan hat, war ein Skandal. Der Lehrer w\u00e4scht die F\u00fc\u00dfe seiner Sch\u00fcler. Der Herr kniet vor den Dienern. Diese Umkehrung aller Hierarschien verst\u00f6rt uns bis heute. Denn wenn Jesus, der Christus, sich so tief hinabbeugt, was sagt das \u00fcber Macht? \u00dcber W\u00fcrde? \u00dcber den Weg nach oben?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Fu\u00dfwaschung ist kein Wellness-Ritual. Sie ist kein Akt der Hygiene. Sie ist Hingabe. Vollst\u00e4ndige, bedingungslose Hingabe. Und genau das macht sie zu einem Mysterium, das uns im Innersten ber\u00fchrt. Hingabe hei\u00dft: Ich gebe mich preis.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich werde verletzlich. Ich nehme die unterste Position ein \u2013 freiwillig.<\/p>\n\n\n\n<p>In unserer Leistungsgesellschaft, in der wir uns st\u00e4ndig nach oben arbeiten, gr\u00f6\u00dfer, besser, erfolgreicher werden wollen, ist diese Bewegung nach unten radikal. Sie stellt alles infrage. Sie fragt: Was, wen wahre Gr\u00f6\u00dfe darin besteht, klein zu werden? Was, wenn Liebe bedeutet, dem anderen zu dienen, ohne Gegenleistung?<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Fu\u00dfwaschung ber\u00fchren wir \u2013 w\u00f6rtlich und im \u00fcbertragenen Sinn \u2013 Themen, die wir sonst vermelden. Scham spielt eine gro\u00dfe Rolle. Viele Menschen sch\u00e4men sich f\u00fcr ihre F\u00fc\u00dfe, f\u00fcr ihre Bed\u00fcrftigkeit, daf\u00fcr, dass sie Zuwendung brauchen. Ein junger Mann z\u00f6gert, er m\u00f6chte etwas zahlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es braucht \u00dcberzeugung, bis er versteht, dass diese Art von Fu\u00dfwaschung keine Gegenleistung verlangt. Und dann ist da das Thema Ber\u00fchrung: Wir leben in einer Gesellschaft, in der Ber\u00fchrung selten geworden ist. Entweder ist sie sexualisiert oder professionalisiert \u2013 ist Intimit\u00e4t oder Dienstleistung. Die Fu\u00dfwaschung ist etwas Drittes, reine Zuwendung. Genau das irritiert und heilt zugleich. Und es geht um Vertrauen: Wer sich von einem Fremden die F\u00fc\u00dfe waschen l\u00e4sst, vertraut darauf, dass diese Geste gut gemeint ist. Das keine Manipulation dahintersteckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht ber\u00fchrt uns die einfach Handlung der Fu\u00dfwachung so tief, weil sie daran erinnert, was wir vergessen haben: dass wir einander brauchen. Dass Gr\u00f6\u00dfe in der Demut liegt. Dass Liebe konkret wird in der Ber\u00fchrung, im Sich-Hinknien, im Dienen. Die Fu\u00dfwaschung ist ein Gegenentwurf zu einer Welt, in der jeder f\u00fcr sich k\u00e4mpft. In der Schw\u00e4che versteckt werden muss. In der Dienen als Niederlage gilt. Sie sagt: Es gibt einen anderen Weg. Einen Weg, der in der Hingabe Erf\u00fcllung findet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Begreife ich, was Liebe bedeutet?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ich heute Lavendel rieche, denke ich an die Augen der Menschen. Und ich denke an die Frage, die Jesus seinen J\u00fcngern stellte: \u201eBegreift ihr, was ich an euch getan habe?\u201c Vielleicht ist das die Frage, die wir uns alle stellen sollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht nur am Gr\u00fcndonnerstag. Sondern jeden Tag, wenn wir anderen begegnen. Begreife ich, was Liebe bedeutet? Bin ich bereit, mich hinzuknien?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Fu\u00dfwaschung l\u00e4dt uns ein, das Leben vom Boden herz zu denken. Von unten, wo die F\u00fc\u00dfe sind, die uns tragen. Von dort, wo wir verletzlich sind. Und vielleicht ist genau das die Botschaft von Gr\u00fcndonnerstag: dass Gott uns dort begegnet, wo wir meinen, am weitesten von ihm entfernt zu sein. In unserer Bed\u00fcrftigkeit. In unserer Unvollkommenheit. In unseren m\u00fcden, staubigen F\u00fc\u00dfen, die jemand in die Hand nimmt und liebevoll w\u00e4scht.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Friedrich Eckhardt)<\/p>\n\n\n\n<p><em>Zeitansage<\/em><\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-style:italic;font-weight:700\"><em>Am Abend vor seinem Tod trifft Jesus sich mit seinen Freunden zum Sederabend, mit dem das siebent\u00e4gige Passahfest beginnt. Gemeinschaft und Abschied, Erinnerung und Schmerz liegen am Gr\u00fcndonnerstag nah beieinander. Johannes erz\u00e4hlt als einziger der Evangelisten davon, wie Jesus sich zum Diener seiner J\u00fcnger macht und ihnen die F\u00fc\u00dfe w\u00e4scht. Nicht jeder ist gleich bereit, diese Geste der Hingabe anzunehmen. Doch Jesus bleibt dabei \u2013 auf diese Weise geht Gottes Kraft auf die Apostel \u00fcber, sie werden Teil von ihm, erkl\u00e4rt er. Jesus wusste, dass er zum letzten Mal mit seinen Freunden essen w\u00fcrde. Deshalb sagte er beim Weiterreichen des Brotes: \u201eDies ist mein Leib\u201c und beim Wein: \u201eDies ist mein Blut\u201c. So w\u00fcrde er ihnen auch in Zukunft ganz nah sein. Und das gilt f\u00fcr Christen noch heute, wenn sie Abendmahl beziehungsweise Eucharistie feiern.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"307\" height=\"426\" src=\"https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Hand-Lavendel.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3662\" srcset=\"https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Hand-Lavendel.png 307w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Hand-Lavendel-216x300.png 216w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Hand-Lavendel-108x150.png 108w\" sizes=\"(max-width: 307px) 100vw, 307px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <strong><em>andere zeiten \u2013 Das Magazin zum Kirchenjahr, Heft 1\/2026, Hamburg, Andere Zeiten e.V.<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.anderezeiten.de\/\">www.anderezeiten.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#andereZeiten\">zur\u00fcck zur \u00dcbersicht Texte aus der Zeitschrift vom Verein &#8222;andere Zeiten&#8220;<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\" id=\"Verzweiflung\"><strong>Wenn Verzweiflung ausbricht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>An Karfreitag ist Jesus ganz Mensch. F\u00fchlt sich mutterseelenallein. Er schreit nach Gott. Hilft Beten gegen die Einsamkeit?<\/p>\n\n\n\n<p>Verlassen von seinen Liebsten, verachtet von der Gesellschaft und voller Verzweiflung schreit Jesus am Kreuz: \u201eMein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?\u201c (Mk 15,34)<\/p>\n\n\n\n<p>Alles, was sein Leben einmal ausmachte, ist weg. Das Ende aller Tr\u00e4ume. Bittere, schmerzhafte Einsamkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Unruhig zu fragen, was denn nun hilft, hie\u00dfe auszuweichen. Karfreitag fordert mich vielmehr heraus, Verzweiflung anzuerkennen \u2013 als meine Realit\u00e4t, als Realit\u00e4t einer Person, mit der ich mitf\u00fchle, als Realit\u00e4t dieser Welt. Der verzweifelte Schrei am Kreuz konfrontiert mich mit dem, was ich nicht aushalte: eine Situation, in der nichts mehr hilft.<\/p>\n\n\n\n<p>Undosierte Verzweiflung darf h\u00e4ufig nicht sein. In unserer Gesellschaft z\u00e4hlen Strahlen und Erfolg, es herrscht eine toxische Positivit\u00e4t. Der Freundeskreis ist \u00fcberfordert. Die eigene Scham will die Verzweiflung nicht wahrhaben. Auch in der Kirche hat sie h\u00e4ufig keinen Platz. Weil Kirche doch eigentlich Trost und Sinn vermitteln will, tut auch sie sich mit offener Verzweiflung schwer.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch Verzweiflung anzuerkennen ist allein schon etwas. In einem Raum, in dem meine Verzweiflung und meine Einsamkeit da sein d\u00fcrfen, in dem ich sie wie Jesus r\u00fccksichtslos herausschreien kann, werde ich ehrlich und gewinne an Authentizit\u00e4t. Wagen andere diese Ehrlichkeit mit mir \u2013 im Gespr\u00e4ch, in der Stille oder im Gottesdienst &#8211; , bin ich mit der Einsamkeit und der Verzweiflung nicht mehr ganz allein. Gemeinsam entsteht eine \u201eSolidarit\u00e4t der Trostlosen\u201c, wie es der in der Nachkriegszeit aufgewachsene Theologe Henning Luther (1947-1991) ausdr\u00fcckte. Diese Solidarit\u00e4t der Trostlosen ist f\u00fcr mich der positive Sonn von Karfreitag.<\/p>\n\n\n\n<p>Einsamkeit hat viele Gesichter. Sie ist keine Frage des Alters. Lebensver\u00e4ndernde Einschnitte b\u00fcrden uns dem Schmerz der Einsamkeit auf: Wenn eine Beziehung zerbricht, wenn ein Unfall uns j\u00e4h aus der lieb gewonnenen Normalit\u00e4t des Lebens rei\u00dft oder wenn eine Krankheit diese unerbittlich schleichend zerst\u00f6rt. Auch die Hinterbliebenen sp\u00fcren die Einsamkeit der Trauer.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mich Gebete bei harten Einschnitten gest\u00fctzt haben. Ich habe mich an vertrauten Gebetstexten und Liedern festgehalten. Sie haben mir etwas von den fr\u00fcher vertrauten Gewissheiten in die ungewisse Gegenwart geholt. In der Krise kann es st\u00fctzen, wie ein Kind zu beten, wenn andere St\u00fctzen wegbrechen. Gott im Gebet das zu sagen, was mich im Innersten bewegt, weitet meine Perspektive \u00fcber mein st\u00e4ndiges Gr\u00fcbeln hinaus. Mich mit dem, was keinen anderen Platz hat, an Gott zu wenden, entlastet, weil ich meine Sorgen nicht allein tragen muss.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich kenne aber auch die Erfahrung, dass harte Einschnitte eine Gottverlassenheit hervorrufen, aus der ich mich wieder herausbeten oder herausklagen kann. Manches B\u00f6se, das mir oder anderen widerf\u00e4hrt, kann ich mit dem Glauben an einen guten Gott nicht vereinbaren. Diese Erfahrung inmitten einer Lebenskrise verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl der Einsamkeit, weil ich nicht mehr bei Gott ankn\u00fcpfen kann. Zusammen mit den Lebenstr\u00e4umen zerbricht auch der Glaube.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch wie umgehen mit der Gottverlassenheit? Manche Menschen machen sich in der Krise neu auf die Suche. Manche ringen mit alten Glaubenswahrheiten und entwickeln neue Glaubensperspektiven, die angesichts der neuen Lebensrealit\u00e4ten (vorerst) Sinn ergeben. Sehe ich trotz und in allem Leid eine Spur Gottes, der ich folgen kann? Muss ich \u00fcber Gott ganz neu nachdenken?<\/p>\n\n\n\n<p>Andere wiederum machen die Erfahrung, dass sich an der Gottverlassenheit nichts \u00e4ndert. Sie legen den Kreuzschmuck ab, den sie sich bisher t\u00e4glich um den Hals banden, weil sie ihn nicht mehr tragen k\u00f6nnen. Und sie machen die Erfahrung, dass sie ohne Gott in der Krise bestehen k\u00f6nnen und dass sie andere Lebensquellen finden. Die Krise zwingt uns, religi\u00f6s erwachsen zu werden. Menschen finden unterschiedliche Wege in und aus der Krise, manche mit Gott, manche ohne Gott.<\/p>\n\n\n\n<p>Manche Einsamkeit ist politisch. Unsere Gesellschaft stigmatisiert Menschen in Armut und mit Krankheiten, LSBTIQ-Personen und Alleinerziehende \u2013 und schlie\u00dft sie so aus. Wie kann ich mich f\u00fcr ein Miteinander einsetzen, in dem alle ihren Platz haben? Das Gef\u00fchl des Verlassenseins kann auch dann entstehen, wenn ich dazu neige, meine Mitmenschen ind mich selbst vor allem negativ wahrzunehmen. Wer hat mich nicht alles schon entt\u00e4uscht und abgelehnt? Bin ich es \u00fcberhaupt wert, dass sich andere f\u00fcr mich interessieren?<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz oder gerade wegen dieser Zweifel: Ich kann mir vornehmen, eine Woche lang jeden Tag im Gebet Gott daf\u00fcr zu danken, dass wir Menschen \u2013 ich und die anderen \u2013 Gottes wunderbare Gesch\u00f6pfe sind (Psalm 139,14). Ich kann versuchen, jeden Tag aktiv auf einen anderen Menschen zuzugehen. Viele Menschen sind freundlicher, als man denkt.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; von Felix Roleder<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Zeitansage: Karfreitag<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Es ist ein Tag der Tr\u00e4nen: Das Wort Karfreitag kommt von \u201echara\u201c (althochdeutsch) und das bedeutet Trauer, Wehklage. Jesus wurde als Gottesl\u00e4sterer und Aufr\u00fchrer an den r\u00f6mischen Statthalter Pilatus \u00fcberstellt. Der fand keine Schuld an ihm, doch der \u00f6ffentliche Druck war so gro\u00df. Und so lie\u00df er ihn auf Golgotha, einem H\u00fcgel von Jerusalem, kreuzigen. Dass Gottes Sohn auf diese Weise gestorben ist, zeigt, dass er die Schmerzen und Qualen ausgestanden hat, die auch Menschen aushalten m\u00fcssen: Gott ist im Sterben den Menschen ganz nahe. Er ist keine entr\u00fcckte Macht, sondern kennt auch unseren gr\u00f6\u00dften Schmerz und unser tiefstes Leid. Und das ist eine gute Botschaft: \u201eGood Friday\u201c \u2013 so hei\u00dft der Karfreitag in Gro\u00dfbritannien. Die Briten folgen damit Martin Luther, der vom \u201eGuten Freitag\u201c sprach. Das grausame Ende wurde drei Tage sp\u00e4ter nach Jesu Auferweckung zum Hoffnungsgrund f\u00fcr Christinnen und Christen.<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Verzweiflung ausbricht&nbsp;\/&nbsp;<em><strong>aus: andere zeiten \u2013 Das Magazin zum Kirchenjahr, Heft 1\/2026, Hamburg, Andere Zeiten e.V.,&nbsp;<\/strong><\/em>    <a href=\"https:\/\/www.anderezeiten.de\/\">www.anderezeiten.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"712\" src=\"https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Verzweiflung.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3698\" srcset=\"https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Verzweiflung.png 1000w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Verzweiflung-300x214.png 300w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Verzweiflung-150x107.png 150w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Verzweiflung-768x547.png 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#andereZeiten\">zur\u00fcck zur \u00dcbersicht Texte aus der Zeitschrift vom Verein &#8222;andere Zeiten&#8220;<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-3bbb9c4d3abf53dad9ca7ce5ce8cf1d6\" id=\"Meditationen\" style=\"background:linear-gradient(135deg,rgb(255,168,18) 0%,rgb(199,81,192) 86%,rgb(65,88,208) 100%);font-size:29px\">2. Meditationen<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:20px\"><strong><a href=\"#Freisein\">&#8211; Frei sein von Helene Renner<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><a href=\"#Ostern26\"><strong>&#8211; Ostern 2026<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#InhaltsverzeichnisImpulse\">zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-3 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"Freisein\">Frei sein<\/h3>\n\n\n\n<p>Ich m\u00f6chte gerne frei sein von der Angst<br>gegen den Strom zu schwimmen,<br>damit ich tun kann, was recht ist.<br><br>Ich m\u00f6chte gerne frei sein vom Zwang<br>immer an mich zu denken,<br>damit ich auch die anderen nicht \u00fcbersehe.<br><br>Ich m\u00f6chte gerne frei sein von der Versuchung<br>stets den bequemsten Weg zu gehen,<br>damit ich mich mit gutem Gewissen<br>freuen kann \u00fcber das Erreichte.<br><br>Ich m\u00f6chte gerne frei sein von der Lieblosigkeit<br>gegen\u00fcber denen, die mir nicht liegen,<br>damit ich glaubw\u00fcrdig sein kann.<br><br>Ich m\u00f6chte gerne frei sein von Neid und Habsucht,<br>damit ich bereitwillig teilen kann<br>mit denen, die es so dringend brauchen.<br><br>Ich m\u00f6chte gerne frei sein von Schuld und Versagen,<br>damit ich fr\u00f6hlichen Herzens<br>t\u00e4glich neu beginnen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Text: Helene Renner<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/predigtforum.at\">predigtforum.at<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#Meditationen\">zur\u00fcck zur \u00dcbersicht Meditationen<\/a><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"819\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/vladislav-belyavski-VbPwWS3p5Jo-unsplash-819x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3545\" srcset=\"https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/vladislav-belyavski-VbPwWS3p5Jo-unsplash-819x1024.jpg 819w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/vladislav-belyavski-VbPwWS3p5Jo-unsplash-240x300.jpg 240w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/vladislav-belyavski-VbPwWS3p5Jo-unsplash-120x150.jpg 120w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/vladislav-belyavski-VbPwWS3p5Jo-unsplash-768x960.jpg 768w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/vladislav-belyavski-VbPwWS3p5Jo-unsplash-1229x1536.jpg 1229w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/vladislav-belyavski-VbPwWS3p5Jo-unsplash-1638x2048.jpg 1638w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/vladislav-belyavski-VbPwWS3p5Jo-unsplash-scaled.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 819px) 100vw, 819px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Foto: <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/de\/@belyavskivladislav\">Vladislav Belyavski<\/a> (unsplash.com)<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\" id=\"Ostern26\"><strong>Ostern 2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch bin auferstanden und bin immer bei dir!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist die Botschaft Jesu f\u00fcr jeden von uns.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Antwort unseres Glaubens ist: \u201eDu hast deine Hand auf mich gelegt. Wie wunderbar ist f\u00fcr mich dieses Wissen!\u201c Die \u201eApostolin der Apostel\u201c Maria von Magdala stammelte \u201eRabbuni!\u201c und Thomas \u201eMein Herr und mein Gott!\u201c Die Apostel und Martyrer gaben daf\u00fcr ihr Leben hin: \u201eDer Herr ist wahrhaft auferstanden!\u201c Bischof Sailer schreibt: \u201eChristus lebt! Davon gibt es t\u00e4glich neue Proben. Wir wollen von ganzem Herzen daran glauben \u2013 bis wir es erfahren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bild von Laine Collet d\u00b4Herbois \u201e\u201cNoli me tangere\u201c und die Pr\u00e4fation zum Fest der Hl. Maria Magdalena laden uns dazu ein, dass auch wir \u201eden Mut haben, zu bezeugen, dass Christus lebt, damit wir ihn einst schauen in Herrlichkeit.\u201c (Tagesgebet)<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;So w\u00fcnschen wir die Kraft aus diesem Glauben die Vorbereitung und die Feier von Ostern zu gestalten und aus diesem Glauben ihre tiefe Bedeutung zu erfahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Text stammt von:<br>Prof. Dr. Konrad Baumgartner und<br>Marie-Luise Januszewicz<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"387\" height=\"600\" src=\"https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/LCH-Noli.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3704\" srcset=\"https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/LCH-Noli.jpg 387w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/LCH-Noli-194x300.jpg 194w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/LCH-Noli-97x150.jpg 97w\" sizes=\"(max-width: 387px) 100vw, 387px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#Meditationen\">zur\u00fcck zur \u00dcbersicht Meditationen<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-43d1d2744e2e485ab766f042a1a0515f\" id=\"Image\" style=\"background:linear-gradient(135deg,rgb(255,168,18) 0%,rgb(199,81,192) 86%,rgb(65,88,208) 100%);font-size:29px\">3. Texte aus dem Magazin &#8222;Image&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><a href=\"#Himmel\"><strong>&#8211; Der Himmel im Himmel<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong><a href=\"#Weltarbeit\">&#8211; In der Welt der Arbeit<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong><a href=\"#Faith\">&#8211; Faith Blog<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong><a href=\"#Nachdenken\">&#8211; Lass mal dar\u00fcber Nachdenken &#8211; wo ich Gott wirklich in meinem Leben sp\u00fcre.<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><a href=\"#Vergebung\"><strong>&#8211; Was bedeutet f\u00fcr mich&#8230;? Vergebung<\/strong><\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#InhaltsverzeichnisImpulse\">zur\u00fcck zum Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\" id=\"Himmel\"><strong>Der Himmel im Himmel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-4 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Es war nicht mehr f\u00fcnf vor zw\u00f6lf, sagt Eric. Es war f\u00fcnf nach zw\u00f6lf. Der Alkohol. Ich konnte nicht mehr ohne. Dann kam der Tag, vor vier Jahren. Ich sah mich ganz unten. Und ging direkt in den Himmel. Also in die Entzugsklinik. Das war meine Rettung, sagt Eric. Dort gab es etwas, was sein Leben \u00e4nderte. Einen Raum f\u00fcr Kraftsport. Der Himmel im Himmel. Der Sport wurde Erics Leben. Das zweite leben. Auch seinen Beruf \u00fcbt er wieder aus. Er ist Koch. Jetzt Chefkoch in einem Hotel in Hessen. Alles voller Himmel, sozusagen. Es war schwere Arbeit. Heute wei\u00df ich, sagt Eric, dass nicht ich mich gerettet habe. Aber was war es? Eric wei\u00df es nicht. Dabei schaut er nach oben, Richtung Himmel. Da ist sein Vater. Der war immer stolz auf seinen Sohn. Und Eric auf seinen Vater. Der ihn alleine gro\u00dfgezogen hatte. Vor dem Eric nicht versagen wollte. Aber kurz davor war. Bis der Himmel kam. Und der Himmel im Himmel. In allem war vielleicht sein Vater. Was wei\u00df ich, sagt Eric und schaut wieder nach oben. Jemand hat auf mich achtgegeben, sagt er. Und sagt noch leise Richtung Himmel: <strong>Danke<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Text: Michael Becker<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"647\" src=\"https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Der-Himmel-im-Himmel-Bild-1024x647.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3713\" srcset=\"https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Der-Himmel-im-Himmel-Bild-1024x647.jpg 1024w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Der-Himmel-im-Himmel-Bild-300x190.jpg 300w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Der-Himmel-im-Himmel-Bild-150x95.jpg 150w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Der-Himmel-im-Himmel-Bild-768x485.jpg 768w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Der-Himmel-im-Himmel-Bild.jpg 1527w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Foto: Stefanie Kalb<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><a href=\"#Image\">zur\u00fcck zur \u00dcbersicht Texte aus dem Magazin &#8222;Image&#8220;<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\" id=\"Weltarbeit\"><strong>In der Welt der Arbeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-5 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1013\" height=\"921\" src=\"https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/In-der-Welt-der-Arbeit-Bild.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3720\" srcset=\"https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/In-der-Welt-der-Arbeit-Bild.jpg 1013w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/In-der-Welt-der-Arbeit-Bild-300x273.jpg 300w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/In-der-Welt-der-Arbeit-Bild-150x136.jpg 150w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/In-der-Welt-der-Arbeit-Bild-768x698.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1013px) 100vw, 1013px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Manches scheint immer gleichzubleiben in der Welt der Arbeit: Die sogenannte \u201eCare-Arbeit&#8220;, das Sorgen und Sich-K\u00fcmmern vor allem f\u00fcr Menschen, die Unterst\u00fctzung brauchen, ist unter- oder unbezahlt und ist weiblich. Hohe Systemrelevanz (auf den Punkt gebracht: Ohne Care-Arbeit bricht alles zusammen) bei geringer Anerkennung. Da ist Wandel Notwendig. Wandel, der in anderen Bereichen der Arbeitswelt ja auch m\u00f6glich ist. Der heutige Umfang des Homeoffice w\u00e4re vor zehn Jahren noch undenkbar gewesen.<br>Neben dem notwendigen Wandel gibt es auch Entwicklungen, die neben Chancen auch gewaltige Risiken bieten. Welche Auswirkungen der sich weiter steigende Einsatz K\u00fcnstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt haben wird, ist in vollem Umfang noch gar nicht abzusehen: Welche Berufe werden zuk\u00fcnftig wegfallen?<br>Welche Berufe neu entstehen? Wird Arbeit anders gewichtet &#8211; auch was Anerkennung und Bezahlung betrifft?<br>Bei allem Wandel kann der christliche Blick auf die Arbeitswelt ein hilfreicher Ma\u00dfstab sein: Die Arbeit dient dem Menschen und nicht der Mensch der Arbeit.<br>Es gibt ein Recht auf Arbeit; darauf, aus eigener Kraft den Lebensunterhalt bestreiten zu k\u00f6nnen. Und zugleich d\u00fcrfen die nicht diskriminiert werden, die nicht arbeiten k\u00f6nnen. Arbeit ist ein Teil<br>der W\u00fcrde des Menschen und hat deshalb der Menschenw\u00fcrde zu entsprechen &#8211; was die Arbeitsbedingungen angeht wie auch die Entlohnung. Unabh\u00e4ngig davon, wer was wo und wie arbeitet. Die skizzierten Punkte k\u00f6nnen auch ein Ma\u00dfstab sein f\u00fcr den Einsatz K\u00fcnstlicher Intelligenz, die immer dem Menschen zu dienen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Text: Malte Hagen Olbertz<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#Image\">zur\u00fcck zur \u00dcbersicht Texte aus dem Magazin &#8222;Image&#8220;<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\" id=\"Faith\"><strong>Faith Blog<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-6 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Ein heiteres Bild. Sonnenschein. Eine gr\u00fcne Wiese. Ein \u201eMeer&#8220; von Blumen. Mittendrin ein Fremdk\u00f6rper, ein \u201eBremser&#8220; der guten Laune, etwas, das wehtut. Was ich sehe, ist eigentlich ein Parkplatz. Ein Parkplatz f\u00fcr Seelsorger. Unberechtigt Parkende werden abgeschleppt, doch hier parken nicht einmal mehr die, die es d\u00fcrften. Seelsorge &#8211; braucht man das noch oder kann das weg? Wenn ich darunter fr\u00f6mmelnde Ermahnungen verstehen w\u00fcrde, w\u00fcrde sie mir nicht fehlen. Doch Seelsorge ist f\u00fcr mich ein Ausweg, den ich manchmal dringend brauche. Nicht immer, nicht einmal oft, aber immer wieder. Und ich glaube, nicht nur ich. Die Zahl der Menschen, die unter seelischen Erkrankungen leiden, w\u00e4chst best\u00e4ndig: Seit Corona, seit Klimakatastrophe und Kriegsgefahr. Es gibt so vieles, unter dem die Seele leidet &#8211; im Gro\u00dfen wie im Kleinen. Da ist Seelsorge vonn\u00f6ten: Von lieben Menschen und von Profis. \u00c4rzten und Geistlichen. Gut, wenn sie keinen Parkplatz suchen m\u00fcssen, sondern schnell zur Hand sind.<br>Ich brauche die Sorge um meine Seele. F\u00fcr sie sorgt auch Gott. Doch der braucht keinen Parkplatz! Gut ist es, wenn ich um meine Bed\u00fcrftigkeit wei\u00df, wenn ich mir und anderen und Gott eingestehe, dass ich nicht alles allein schaffe.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"678\" src=\"https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Faith-Blog-Bild-1024x678.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3726\" srcset=\"https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Faith-Blog-Bild-1024x678.jpg 1024w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Faith-Blog-Bild-300x199.jpg 300w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Faith-Blog-Bild-150x99.jpg 150w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Faith-Blog-Bild-768x508.jpg 768w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Faith-Blog-Bild.jpg 1527w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Foto: Michael Tillmann<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#Image\">zur\u00fcck zur \u00dcbersicht Texte aus dem Magazin &#8222;Image&#8220;<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\" id=\"Nachdenken\"><strong>Lass mal dr\u00fcber NACHDENKEN&#8230;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"808\" src=\"https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Wo-ich-Gott-wirklich-in-meinem-Leben-spuere-Bild-1024x808.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3729\" srcset=\"https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Wo-ich-Gott-wirklich-in-meinem-Leben-spuere-Bild-1024x808.jpg 1024w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Wo-ich-Gott-wirklich-in-meinem-Leben-spuere-Bild-300x237.jpg 300w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Wo-ich-Gott-wirklich-in-meinem-Leben-spuere-Bild-150x118.jpg 150w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Wo-ich-Gott-wirklich-in-meinem-Leben-spuere-Bild-768x606.jpg 768w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Wo-ich-Gott-wirklich-in-meinem-Leben-spuere-Bild.jpg 1110w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Foto: Peter Kane<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>wo ich Gott wirklich in meinem Leben sp\u00fcre.<br>Ich versp\u00fcre inneren Druck, als Gl\u00e4ubige f\u00fcr diese Frage eine ausgekl\u00fcgelte und durchdachte Antwort zu haben. Deshalb spreche ich mit meinen Freundinnen, meinen Lehrerinnen und meiner Familie dar\u00fcber, wo und wie sie Gott sp\u00fcren. Vielleicht haben sie einen Blickwinkel, den ich teile oder eine Formulierung, die mir bisher fehlte. Es ist hilfreich, eine Meinung oder einen Gedanken zu \u00fcbernehmen, besonders bei einer so komplizierten Frage.<br>Aber ist es nicht zu einfach, Meinungen und Ansichten lediglich zu \u00fcbernehmen?<br>Ich glaube, dass dieses Gott nicht entspricht. Die Verbindung zu Gott ist bei jedem anders und somit kann die Antwort bei jedem anders sein. Die Frage nach Gott stellt sich in jedem Lebensabschnitt und erm\u00f6glicht immer neue und andere Antworten. Macht diese Dynamik den Glauben aus? Es kann wohl keine eindeutige und f\u00fcr alle geltende Antwort geben.<br>Meine Freundin Clara sp\u00fcrt Gott in einem Sonnenuntergang, weil f\u00fcr sie Gott Sch\u00f6nes erschafft. Andere f\u00fchlen Gott in anderen Menschen, weil sie sie unterst\u00fctzen. Wenn ich mich geliebt f\u00fchle, sp\u00fcre ich Gott. Viele Menschen besuchen die gro\u00dfen franz\u00f6sischen Kathedralen &#8211; vielleicht suchen sie dort manchmal unbewusst Gottes N\u00e4he. Man kann Gott aber bestimmt auch in sich selbst f\u00fchlen oder Gott als das Lebendige an sich definieren.<br>Mit Gott im Herzen kann ich mich auf meinen Glauben ver-lassen. Ich glaube, dass Gott in meinem Glauben ist und, dass es seine Kraft ist, die mich glauben l\u00e4sst.<br>Text: Philine S. Rieske<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><a href=\"#Image\">zur\u00fcck zur \u00dcbersicht Texte aus dem Magazin &#8222;Image&#8220;<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\" id=\"Vergebung\"><strong>Was bedeutet f\u00fcr mich ..?<br>Vergebung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p>Ben: Wieso schaust du denn so mies?<br>Was ist passiert?<br>Matthias: Ach, wei\u00dft du noch, als ich Julian erz\u00e4hlt habe, dass ich wahrscheinlich die Klasse nicht schaffe?<br>Ben: Klar, das hattest du uns ja beiden gesagt.<br>Matthias: Genau. Naja, ich hatte euch ja damals darum gebeten, das erstmal f\u00fcr euch zu behalten, weil es mir unangenehm ist. Und gestern hat Julian es lautstark rumerz\u00e4hlt.<br>Ben: Oh, das ist ja ehrlich mies. Was willst du denn jetzt machen?<br>Matthias: Keine Ahnung. Ich bin schon sehr genervt davon! Habe auch nicht wirklich Lust, mit ihm zu reden.<br>Ben: Verst\u00e4ndlich. Aber ich glaube, ihr m\u00fcsst reden, du kannst ja nicht f\u00fcr immer sauer sein. Du musst ihm verzei-<br>hen.<br>Matthias: Das werde ich, denke ich auch &#8211; irgendwann, aber gerade ist es einfach zu fr\u00fch. Und au\u00dferdem muss daf\u00fcr ja auch was von ihm kommen.<br>Ben: Nat\u00fcrlich! F\u00fcr Vergebung braucht es immer zwei Seiten. Ich finde, es geh\u00f6rt zum Beispiel auch eine Entschuldigung dazu. Aber f\u00fcr mich bedeutet Vergebung haupts\u00e4chlich, dass man nach einer bestimmten Zeit und vielleicht einem Gespr\u00e4ch beginnt, \u00fcber die Sache hin-wegzusehen. Das hei\u00dft ja nicht direkt, dass man sie vergisst, sondern einfach anf\u00e4ngt, damit zu leben und im besten Fall auch wieder mit der Person klarkommt. Beide k\u00f6nnen ja auch aus der Sache lernen.<br>Und wenn du ihm jetzt ver-zeihst, dann verzieht sich vielleicht auch die Wut und Entt\u00e4uschung<br>Matthias: Also meinst du, wir sollten doch mal reden?<br>Text: Johannes Brunner<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"897\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Vergebung-Bild-897x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3732\" srcset=\"https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Vergebung-Bild-897x1024.jpg 897w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Vergebung-Bild-263x300.jpg 263w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Vergebung-Bild-131x150.jpg 131w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Vergebung-Bild-768x876.jpg 768w, https:\/\/pfarrei-schwarzach-perasdorf.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Vergebung-Bild.jpg 922w\" sizes=\"(max-width: 897px) 100vw, 897px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Foto: picture alliance\/<\/p>\n\n\n\n<p>Westend61\/Gary Waters<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#Image\">zur\u00fcck zur \u00dcbersicht Texte aus dem Magazin &#8222;Image&#8220;<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seite im Aufbau, einfach hin und wieder vorbeischauen und Inspirieren lassen. 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